Babybedenkzeit

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Meine Woche mit Sam
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Bereits zum dritten Mal macht die Pestalozzischule mit bei der „Baby-Bedenkzeit“. Die 15 und 16 Jahre alten Mädchen müssen rund um die Uhr eine Woche lang eine Puppe betreuen, die schreit, trocken gelegt und gefüttert werden muss.
„Das Projekt wird in den USA zum Abschrecken vor einer frühen Schwangerschaft benutzt“, so Markus Guhl von "pro familia". In Witten steht die pädagogische Zielsetzung im Vordergrund: Die Jugendlichen sollen lernen, dass ein Kind nicht nur für Aufmerksamkeit und Liebe sorgt, sondern Arbeit, Stress und Verantwortung bedeutet.

In der Erprobungsphase war die Teilnahme kostenfrei, diesmal wurden die Kosten von Maria Grote, der städtischen Gleichstellungsbeauftragten als Sponsorin getragen.
Die Lokalzeitungen WAZ und Ruhr - Nachrichten berichteten ausführlich, die Ruhr - Nachrichten sogar mit einer Fotostrecke und einem Video.
Unsere Erfahrungen zeigen, dass die jungen "Mütter" im Umgang mit ihren "Babys" sehr viel Verantwortungsgefühl aufgebracht haben. Auch die zukünftigen "Väter/Mitschüler" kümmerten sich im Schulalltag zum Teil ganz rührend um die Kleinen und entlasteten die am Ende recht übermüdeten Mütter.
Wir beteiligten Kollegen denken über eine feste Verankerung im Schulprogramm nach.

Hier berichtet eine der jungen Mütter über ihre Eindrücke: